... is that really everything???

So much for my happy ending...

Lange her, dass ich seit meiner "kleinen" Geschichte auch mal wieder etwas über mein Leben geschrieben habe. Naja ich scheine auch nicht mehr soviele Leser zu haben, und so gebe ich meine Gedanken erneut aus dem Grund preiß, wie damals als ich angefangen habe... für mich.
Ob es daran liegt, dass meine Arbeitskollegin mich dafür bewunderte, dass ich mein Schicksal so hinnehmen kann, ohne irgendwelche Spuren anmerken zu lassen oder an den traurigen Animes, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Aber irgendwie beginne ich nach all den vergangenen Monaten, in denen es mir eigentlich gut ging, zu merken, wie einsam ich wirklich bin. Leute, die mich kennen, werden sich jetzt wundern wieso alleine... ich habe doch immer noch meinen Dad und Bruder, Freundinnen, bei denen ich mich jederzeit melden könnte oder Freunde, die sich jederzeit meinen Kummer anhören würden. Aber wieso weine ich dann hier allein in meiner Wohnung? Wieso kann ich mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in den Arm genommen wurde? Wieso sehe ich mich ständig allein stehend, ohne irgendwelche Personen, die mir wichtig sind, an meiner Seite? Wieso antworte ich immer, dass es mir gut geht, wenn ich gefragt werde? Wieso spiele ich allen immer vor, ich sei gut drauf?
Ich denke, es liegt daran, dass ich niemandem mehr zur Last fallen möchte. Ich habe so vielen Leuten Kummer und Sorgen bereitet. Sogar mein damaliger Freund hat deswegen mit mir Schluss gemacht... weil ich zu anstrengend wurde... weil ich meine Gefühle offen gezeigt habe und mehr als nur Zuneigung wollte. Wer ersetzt denn auch schon gern eine ganze Familie? Mein Bruder und mein Dad haben endlich die Ruhe und das Glück gefunden, was sie merklich die letzten Jahre nicht haben konnten. Woher nähme ich also das Recht, um noch mehr zu bitten als sie eh schon für mich getan haben. All meine Freunde führen ebenso ein eigenes Leben mit Problemen. Wieso sollte ich ihnen mit mir noch eines aufhalsen?
Irgendwie... warte ich darauf, von heute auf morgen glücklich zu sein. Naiv nicht wahr? Ich warte regelrecht auf ein Wunder, das zu mir in die Wohnung hinein weht. Mehr als durchhalten kann ich nicht... nach außen hin die Larissa von früher, immer hilfsbereit und fröhlich, tollpatschig und sturköpfig. Klingt wie aus einem schlechten Anime... ohne Happy End.

13.6.08 00:59

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