... is that really everything???

It´s the heart that really matters in the end...

Irgendwie... ist es schon lächerlich. Ich denke mal jeder kennt das Gefühl man würde im falschen Film mitspielen; Momente, in denen man einfach nur dasteht und sich denkt "das kann doch nicht wahr sein"; Situationen, in denen man die Augen aufreißt und nicht weiß ob man lachen oder weinen soll. So und nicht anders komm ich mir gerade vor.
So dumm wie ich bin, geb ich ja nicht auf nach meinem Glück zu suchen. Immer und immer wieder beiß ich die Zähne erneut zusammen und hoffe darauf, dass es doch gar nicht mehr schlimmer kommen kann. Aber (so wie wohl jeder meiner treuen Leser schon vermuten wird) kann es doch... und wie ^^´´´. Um es mal auf den Punkt zu bringen: endlich hat es einer geschafft mich von Willy wegzubringen, versetzt er mich in die gleiche Lage und setzt lediglich seinen Namen in die ganze Geschichte. Bei genauerer Betrachtung sind die Parallelen schon beängstigend, wobei ich ihm nicht nur einmal vorgeworfen hab, er hätte sich mit Willy abgesprochen (im scherzhaften Sinne, wobei ich im nachhinein nicht drüber lachen kann). Die gleichen Vorwarnungen, er wolle keine Beziehung zur Zeit (ich hasse dieses Kaugummi-Wort), die gleiche Zuneigung, die wirklich JEDER Hoffnungen machen würde ob gewollt oder nicht und bei der JEDE schwach werden würde (aber bekanntermaßen fehlt es Männern ja an vorausschauendem Denken; Bsp: "Ich bin schwanger." - "Wie konnte das denn passieren?!" Oô), die gleichen Sprüche, er wolle mir nicht weh tun und er habe mich unheimlich gern... gut, der Unterschied zu Willy liegt hierbei, dass ich es ihm wirklich auch jetzt noch glaube, aber kaufen kann ich mir davon nun auch nichts. Aber der Gipfel ist einfach die Aussage, er wolle nur, dass es mir gut geht (Willy äußerte dies in ähnlicher Form, als er mich abservierte... hahaha???). Dabei würde das doch in seiner, und nur seiner Hand liegen...
Halten wir das mal bitte fest: er mag mich, verbringt gern Zeit mit mir, vermisst mich auch hier und da laut einiger Mails, möchte mir nicht weh tun und nur das Beste für mich und er meint, es liege absolut nicht an mir, dass er keine Beziehung möchte. Er meinte sogar einmal, er verstehe sich selbst nicht, da ich eine Frau sei, die man eigentlich sofort heiraten müsste (so das musste hier einfach rein um mein Selbstvertrauen wieder etwas aufzubessern *muharhar*).
Nun das große AAABEEER: nach 10 Jahren Beziehung am Stück möchte er nun seine Freiheit genießen... Oô... *nach meinem Verständnis such*... em ja... was soll man darauf nur sagen?! Da ich ein absoluter Beziehungsmensch bin, kann ich das absolut nicht nachvollziehen, höchstens versuchen es zu verstehen. Tja, man kann sogar Nymphomanin sein und demjenigen nahezu perfekt gefallen, es reicht nicht.
Nun sitze ich mal wieder hier, hab aufgegeben drüber nachzudenken was mir fehlt, was ich falsch gemacht habe, denn ich denke frau könnte perfekt sein, es wird mann nie genügen.
Also denke ich lieber drüber nach, was für eine Ironie das Leben doch beinhaltet... Man ist doch irgendwie nie zufrieden mit dem was man hat. >Entweder beklagt man sich über das untreue Verhalten seines Partners (Schlampe, Macho) oder, dass dieser zu brav sei (Mauerblümchen, Muttersöhnchen). Man möchte eben immer das, was man nicht haben kann. >Man kann sich den Arsch aufreißen für jemanden, er/sie nimmt lieber das Auslaufmodell; macht man einen auf Auslaufmodell, ist man nicht mehr gut genug. Man kann es einfach keinem recht machen. >Und WENN man dann zueinander gefunden hätte, ist es die verkehrte Zeit.
Darum versuche ich zwar eine nahezu perfekte Freundin darzustellen, aber dabei meine Prinzipien nicht über den Haufen zu rennen. Auch ich bin z.B. eifersüchtig, aber leicht zu besänftigen; auch ich möchte genug Aufmerksamkeit, bin aber für Kompromisse immer bereit; auch ich streite gern, dafür ist der Versöhnungssex garantiert *grins*. Zudem hab ich ein unheimlich großes Kaugummi-Verständnis... ich lass mir so einiges gefallen aber irgendwann beginnen nunmal auch bei mir die Grenzen. Und die sind eindeutig erreicht... dennoch, gegen "Freiheiten genießen wollen" komm ich nicht an.
Auch jetzt hab ich keinen Hass auf Willy oder seinen Nachfolger, sie haben mich schließlich vorgewarnt. Aber ein gewisser Hass gegen Männer ist gewaltig gestiegen, geschweige denn von meinem Misstrauen. Es wär wirklich mal eine erfrischende Überraschung, wenn ein Typ aufkreuzen würde, der weiß was er macht und dazu steht. Keine lästigen Vorwarnungen, keine halbherzigen "Zuneigungserklärungen" mehr. Um das hier mal ganz klarzustellen: sollte so eine Aktion nochmal jemand bei mir probieren, auch wenn er dabei keine bösen Absichten hegt, kriegt er mit Garantie und Stempel einen gewaltigen Tritt in seine Weichteile. Dabei würde der Satz "ich häng ja noch an meiner Ex" oder "ich möchte meine Freiheiten genießen" schon reichen.

Weiterhin frage ich mich, wieso es mir so schwer gemacht wird glücklich zu werden. Oft kriege ich zu hören, ich mache es mir ja selber ständig so schwer, darauf kann ich nur sagen, ihr stellt euch das immer so einfach vor. Für mich hat eine Beziehung eben oberste Priorität und ist zur Zeit (*drauf rumkau*) mein sehnlichster Wunsch. Auch muss ich mir oft anhören, wenn ich so zwanghaft nach jemandem suche, werde ich ihn erst recht nicht finden oder die Enttäuschungen wären dann umso größer. Das mag schon stimmen, aber was bleibt mir denn anderes übrig?! Ich kann den ständigen Empfehlungen, ich solle doch einfach mein Leben leben, nicht folgen, weil ich schlicht und einfach keine Lebenslust mehr habe und es alleine auch nicht schaffen werde, es wieder aufzunehmen. Als hätte ich das nicht schon die ganze Zeit probiert... aber ist schonmal jemand gezwungen grinsend durch eine Disco gegangen? Der weiß dann wie doof man sich dabei vorkommt ; ). Ich will einfach nicht mehr allein sein (im Sinne von Beziehung versteht sich) und ich denke, dass das nicht zuviel verlangt ist. Aber es scheint ganz so als wär es ziemlich schwer mich zu lieben, bzw. meine Liebe zu erwiedern. Würde ich sonst wieder hier sitzen, heulen und mich darum kümmern müssen, mal wieder über jemanden hinweg zu kommen, den ich jetzt schon so vermisse, dass es mir mein Herz zerreißt?! Vor allem da ich weiß, dass wir zusammen so glücklich hätten sein können. Stattdessen wäre es ihm lieber mich mit einem anderen zu wissen, der mir geben könnte was ich möchte (das zeigt mal wie gern er mich hat x.x) und sagt mir nebenbei mitten ins Gesicht, wobei er weiß wie ich für ihn empfinde, dass es ja sein könnte, dass er morgen seine Traumfrau trifft. Und was ist mit mir??? Das alles natürlich nur, damit er kein schlechtes Gewissen hat wenn er seine Freiheit auslebt... ehhh ich mein natürlich damit er mir nicht weh tut. Soll ich jetzt lachen oder weinen?!

Mal Spaß und meine bekannte Ironie beiseite. Ich will ihn ja nicht schlecht machen hier (kam wohl bis jetzt nur so rüber ^^´´). Eigentlich waren wir uns ja von Anfang an einig, dass bei unserer Zusammenkunft keine Gefühle im Spiel sind. Aber wenn jemand so lieb, so charmant, so zärtlich und witzig ("Timmeee") ist wie er, und mir so geholfen hat über meinen Liebeskummer hinwegzukommen (meinen neuen jetzt mal vorweg gelassen), ist es da nicht klar, dass Gefühle aufkommen?! So kalt und herzlos kann man doch gar nicht sein, dass man sich zu diesem Menschen dann nicht hingezogen fühlt und sich wünscht, dass man das, was man da aufgebaut hat, nicht wieder verliert... Ich weiß, dass man auch ihm sehr weh getan und ihn im Stich gelassen hat. Auch kann ich es verstehen, dass er einfach mal seine Ruhe haben möchte. Aber was ich nicht verstehe, was ich nicht weiß, ist, warum er mich nicht warten lässt, und das würde ich egal wie lang. Nur macht er es mit Aussagen wie "ich könnte mich ja morgen in eine verlieben" oder "es wär besser für dich wenn du einen anderen findest" unmöglich. Er bricht damit nicht nur mein Herz sondern auch meine Hoffnung... und damit vielleicht schon das allerletzte Stück was ich noch besessen habe. Mir wäre es egal, wenn er sich austoben würde (solang er es mir nicht gerade auf die Nase bindet), wenn er keine Zeit für mich hätte oder viele Dinge in ihrer Priorität über mir stehen würden. Ist es denn nicht das, was Liebe ausmacht? Und eben das ist wohl das größte Problem, wobei er mir bis heute nicht weiß machen kann, dass das nichts mit mir zu tun hat... er liebt mich nicht.

6.8.07 13:00

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