... is that really everything???

Evanescence - Going Under

Now I will tell you what i've done for you
50 thousand tears I've cried
Screaming, deceiving and bleeding for you
And you still won't hear me
Don't want your hand this time I'll save myself
Maybe I'll wake up for once
Not tormented daily defeated by you
Just when I thought I'd reach the bottom

Chorus:
I´m dying again
I'm going under
Drowning in you
I'm falling forever
I've got to break through
I´m going under

Blurring and stirring the truth and the lies
So I don't know what's real and what's not
Always confusing the thoughts in my head
So I can't trust myself anymore

Chorus

So go and scream
Scream at me I'm so far away
I won't be broken again
I've got to breathe
I can't keep going under

Avril Lavigne - Nobody´s Home

But I couldn’t tell you
Why she felt that way
She felt it every day
But I couldn’t help her
I just watched her make
The same mistakes again

What’s wrong what’s wrong now
Too many too many problems
Don’t know where she belongs
Where she belongs

Chorus:
She wants to go home
But nobody’s home
That’s where she lies
Broken inside
With no place to go
No place to go
To dry her eyes
Broken inside

Open your eyes
And look outside
Find the reasons why
You’ve been rejected
And now you can’t find
What you’ve left behind

Be strong be strong now
Too many too many problems
Don’t know where she belongs
Where she belongs

Chorus

Her feelings she hides
Her dreams she can’t find
She’s losing her mind
She’s falling behind
She can’t find her place
She’s losing her faith
She’s falling from grace
She’s all over the place

She’s lost inside...

Meine süße Prinzessin ^^

Endlich raffe ich mich mal dazu auf, anstatt ständig nur unter "the simple life" rumzujammern, meine Freundesliste fortzuführen *mir auf Schultern klopf* ^^.
Denn vor allem Moni gehört hier an oberste Stelle.

Wir lernten uns in der 5. Klasse kennen, wobei man nicht gerade von "Freundschaft auf den ersten Blick" reden kann. Ein entsprechender Grund dafür ist wohl, dass ich mich bis auf drei männliche Klassenkameraden aus der Grundschule ziemlich allein und fremd in der neuen Gemeinschaft fühlte, und zunächst genügend Probleme damit hatte, mich an die neue Schule zu gewöhnen. Dennoch machte sie den ersten Schritt, nicht nur deshalb, da ich noch allein saß und sie ansonsten neben einem etwas unheimlichen Typen hätte Platz nehmen müssen (wir wissen wer gemeint ist *grins*). Etwas schüchten (kann man sich heutzutags gar nicht mehr vorstellen bei uns ; ) und mit Hilfe ihrer leckeren Lunchboxen, wurden wir letztendlich doch gute Freundinnen. Bis zu dem Tag als ich in Musik überraschend und blank ausgefragt wurde und es Moni bis zu dem Moment lustig fand, als ich ihr mein Musikbuch über den Kopf zog. Es war eigentlich eines dieser elastischen Bücher und ich schlug auch nicht fest zu, aber ich glaub sie war so schockiert darüber, dass unsere Freundschaft eben dadurch zunächst auf Eis gelegt wurde. In dieser Zwischenzeit suchte ich mir eine andere Mitschülerin, mit der ich jedoch nicht halb so viel Spaß hatte und welche mich auch eines Tages, jedoch aus unerklärlichen Gründen (ehrlich!), links liegen ließ. Als wär Moni mein heimlicher Schwarm, beäugte ich sie immer heimlich von der Seite und durfte dabei Zeuge werden, wie hübsch sie wurde und einen unverkennbaren Stil entwickelte. Ich war rasend eifersüchtig als sie plötzlich einen großen Freundeskreis um sich aufbaute, also beschloss ich eines Tages ihr einen Brief zu schreiben. Nach langem hin und her diskutieren fanden wir sozusagen wieder zueinander, zunächst noch ein bisschen auf Abstand, aber mit großem Stolz kann ich nun behaupten, mit ihr eine super nette, lustige, ehrliche und einzigartige Freundin zu haben.
Ohne sie hätte ich wohl meine letzten 3 Jahre nicht so gut überstanden, vor allem da sie mir half auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, denn zu einer guten Freundschaft gehören auch mal harte Worte. Sie war ebenso der Grund, warum ich wieder öfter zur Schule ging (sie bangte wohl mindestens genauso wie ich darum ob ich das Abi schaffe oder nicht ; ) und nicht verlernt habe zu lachen. Mit ihr kann man wirklich JEDEN scheiß bauen und aus Erfahrung kann ich sagen, dass sie ein unheimlich dehnbares Verständnis und offenes Ohr hat (die Grenze hat lange auf sich warten lassen ^^). Zur Zeit beneide ich sie schon ein wenig um ihre glückliche Beziehung und dass die zwei schon 2 Mal zusammen im Urlaub waren, aber sie hat es sich auf jeden Fall verdient nach den ganzen Enttäuschungen mit den Versagern (Stichwort Wal). Als Gegenzug durfte ich ab der 11. Klasse ihren Chauffeur spielen, wobei sie mein kleines Boot namens Anna immer geduldig ertragen hat ^^.
Leider, leider wohnten wir schon immer weit voneinander entfernt und nun wo die Schule vorbei ist, sehen wir uns eindeutig zu selten. Zudem kommt noch, dass sie wohl in Regensburg und nicht Passau studieren wird, was das ganze noch schwieriger gestalten wird. Darum möchte ich jetzt folgendes loswerden:
Ich hoffe inständig, dass wir uns NIEMALS aus den Augen verlieren (zum Glück gibt es ICQ ; ) und für IMMER (ohne weitere Pausen) Freunde bleiben. Love U Sweety

I´ve made it... strike ; )

Wie meine Überschrift schon verlauten lässt: ICH HAB MEIN ABI BESTANDEN *Freude schöner Götterfunken *sing*. Es war wie erwartet sehr knapp aber wie ich an diesem Tag desöfteren hörte: hauptsache geschafft ^-^. Und wenn wir schon bei guten Nachrichten (vorerst) sind: endlich habe ich es auch geschafft mich anzumelden und einen Job in einer spanischen Bar zu finden, der mir sehr gut gefällt und wo ich keine Probleme mit irgendwelchen Typen oder Bedienungsgeräten hab (wie war die Nummer für drei Kugeln Eis ohne Sahne, mit Schokosauce und nur grünen Früchten Oô´´). Der Auftritt von Jonas (welchen ich NATÜRLICH nicht verpasst habe ; ) wird mir auch für immer unvergesslich bleiben, wobei sein Autogramm natürlich schon einen Ehrenplatz in einem Glasbilderrahmen erhalten hat.
Wie ebenfalls schon angedeutet, bleibt es aber nicht bei guten Neuigkeiten. Denn ER ist wieder zurückgekommen und mit ihm auch die vielen, vielen Tränen und Herzschmerzen. Wie bestimmt viele nachvollziehen können, ist es vor allem Abends schwer und es bereitet mir schlaflose Nächte wenn ich nachdenklich und gequält im Bett liege. Ich denke es ist noch härter wenn man mit unbeantworteten Fragen in einer Ungewissheit steht, anstatt entweder jemanden "zu haben" oder "nicht zu bekommen". Wegen ihm musste ich auch schon einige Herzen enttäuschen, denn alle Gefühle für ihn sind mit seinem neuen Auftreten wieder hochgekommen, und ihn ein zweites Mal aufgeben... kann ich nicht. Es ist sogar noch schlimmer als vorher, denn er quält mich mit einer noch größeren Abwesenheit und noch größeren Hoffnungen. Dennoch bleibt seine Ex in seinem Herzen. Jeder versucht (natürlich mit guten Absichten, ich weiß) mir ihn auszureden, da sie sehen, wie es mich innerlich auffrisst (auch net schwer zu erkennen wenn ich ständig am weinen und jammern bin ^^´´). Aber mittlerweile streubt sich sogar mein Verstand, sich gegen ihn zu richten. Ich bin mir sozusagen selbst ausgeliefert. Man kann einen Kampf eben nicht zwei Mal gewinnen ; (

Ein neuer Lebensabschnitt...

Es ist (mal wieder) sehr viel passiert die letzten Wochen... das wichtigste bzw. gravierendste ist wohl, dass ich nun ENDLICH eine eigene, super schöne und gemütliche Wohnung in Passau habe. Da ich mit meiner Mutter letztendlich gar nicht mehr zurecht gekommen bin (jaha sie hat mich auch ein 4. Mal rausgeworfen -_-) und ich auch hier studieren möchte, nimmt mir das erstmal eine große Last ab. Der Umzug verlief ohne Verletzungen oder Brüche ; ) wobei ich mich vor Lachen kaum halten konnte (schon schön anzusehen wenn einer arbeitet und die anderen vier zugucken *lach*). Hiermit ein GROßES DANKESCHÖN an Clausi, Chris, Tobi und Juli!!!
Im Moment stecke ich mitten in meinen Abiprüfungen bzw. hab die drei schriftlichen hinter mich gebracht und warte nun auf die letzte mündliche >.< Am 15. Juni ist dann der Tag der Wahrheit. Wenn ich es dann endlich auch mal schaffe mich anzumelden, werde ich hoffentlich anschließend entweder Geschichtswissenschaften oder Journalismus studieren ^^
Ansonsten verleb ich wie immer. Ein weiterer Strich auf meiner *mein Herz wurde gebrochen* Liste, den ich aber ungewöhnlich gut überstanden hab... der Spruch "Was einen nicht umbringt, macht einen stärker." stimmt anscheinend doch. Die aufgekommene Langeweile hat mich dann dazu verleitet, meine Haare selber zu blondieren mit zwar nicht erwartetem Ergebnis aber... ich sag mal... es hat was x ) Die restliche Zeit verbring ich mit Wohnung putzen (Putzfimmel lässt grüßen), World of Warcraft zocken (die Horde hat mich wieder ^^) und ICQ schreiben.
Worauf ich mich aber demnächst am meisten freue ist, dass ich BASSHUNTER live in Eggenfelden sehen werde... wenn ich DAS aus unerklärlichen Gründen verpassen sollte, garantier ich für nichts mehr ; P Sollte mich mal jemand fragen wie mein Traummann sein sollte... ER ist es ^.^ (erspart mir viel Redezeit *muharhar*).

Abschließend möchte ich auch ein GROßES DANKESCHÖN an meinen Dad und Angie richten... ohne sie hätte ich wohl die letzte Zeit nicht so gut überstanden und viele Tränen allein geweint. Sie haben mich bei allem (v.a. die Wohnung) unterstützt und sind immer für mich da. Auch mein Bruderherz Malte hat ein fettes Bussi verdient ; x Ich bin froh, dass ich mich endlich so gut mit ihm verstehe und ich jederzeit auf seine Hilfe bauen kann.
Ich habe zwar immer noch ein großes Misstrauen gegenüber meinem Leben und dass es zur Zeit sogar mal gut verläuft, aber es tut gut neue Kraft sammeln zu können und endlich wieder ein wenig Licht zu sehen.

LARISSA

Larissa, Tochter des Königs Pelasgos und
einer Nymphe, ist eine Gestalt der
griechischen Mythologie.

Larissa war einst vor die Wahl gestellt, die
Geliebte des Zeus zu werden oder ihr Leben
durch Suizid zu beenden. Sie widerstand,
stürzte sich ins Meer – und wurde von
Poseidon wieder an Land gespült.

Das ist vielleicht der Grund, weshalb viele
griechische Festungen, u. a. jene von Argos,
als "Larissa" – eine uneinnehmbare Burg –
bezeichnet werden.



Nach ihr wurde der fünfte Neptunmond
benannt.

Larissa oder Larisa ist ein weiblicher
Vorname und stammt aus dem Altgriechischen.
Möglicherweise stammt der Name von der
gleichnamigen griechischen Göttin oder Stadt
ab. Über das Russische ist der Name auch ins
Deutsche übernommen worden. Der Namenstag
ist bei der römisch-katholischen Kirche am
26. März.

Larissa wird oft mit Lara, einer Variante des
Namens Laura in Verbindung gebracht.

Eine klare Ansage:

Die meisten meiner Einträge werden tatsächlich von meinem eigenen Leben inspiriert und wie es scheint, ist es mal wieder Zeit, hier eine klare Aussage meiner Ansichten festzuhalten (nicht nur da ich schon wieder kurz vor einer Explosion stehe).
Ich weiß nicht wirklich was ich falsch mache, da es mir auch keiner richtig sagen kann. Das einzige was ich in letzter Zeit immer wieder höre ist, dass demjenigen das nicht an mir passt und ich dies und das verkehrt gemacht habe. Das wäre ja noch nicht das Problem... keiner ist perfekt und ich bin ebenso einer dieser Menschen, die dann nicht eingeschnappt zumachen sondern offen für Kritiken sind und sich gerne besser anpassen und Fehler einsehen. Soweit so gut... ABER:
1. Versteh ich es einfach nicht, dass einige Leute die ganze Zeit über so tun, als wäre alles ok, als wäre alles geklärt und es gäbe keinerlei Probleme. Und dann auf einen Schlag spucken sie dir die ganze Wahrheit ins Gesicht wobei du einfach nur dasitzen kannst und nicht weißt, ob du nun heulen oder lachen sollst. Es zu verstehen sollte man gar nicht erst probieren. Ist es denn wirklich so schwer sofort auf einen zuzugehen und zu erklären, was einen stört... was einen verletzt hat... womit derjenige nicht zurecht kommt?! Ich weiß es gibt Menschen, die das einfach nicht können und das auf eine andere Art und Weise zeigen aber das ist immer noch besser als es gar nicht zu vermitteln... als weiterhin grinsend in der Gegend rumzulaufen bis es nunmal nicht mehr geht. Und dann gehts dem "Schuldigen" so wie mir jetzt. Ich für meinen Teil kann zumindest nicht hellsehen und ich wüsste auch nicht, dass ich mal gesagt hätte, ich fresse jeden auf, der mir nur irgendwie mit einer Beschwerde kommt. Ganz im Gegenteil sogar! Wie oft habe ich hier schon klar gestellt, dass ich für alles offen bin?! Ich bin sogar dankbar wenn mal jemand auf mich zugeht und sagt, was Sache ist, da man sich somit viel Leid und Missverständnisse ersparen kann. Für mich gilt Ironie, also Dinge die man sagt aber nicht so meint, genauso als Lüge wie jede andere Definition. Sowas verletzt mich, nicht nur da es unheimlich unfair ist weil man im Nachhinein nichts mehr tun kann. Wie heißt es so "schön": "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", nur, dass ich dafür bestraft werde wenn mein Gegenüber zu spät kommt. Was ich damit unterm Strich sagen möchte ist, dass ich auch Gefühle hab, ob ich nun wirklich schuldig bin oder nicht, und es frisst mich auf wenn ich merke, dass jemand ein Problem mit mir hat, aber aus unerklärlichen Gründen gar nicht oder erst zu spät damit rausrückt. Nicht zu vergessen die Art wie es einem dann endlich mal gesagt wird...

2. Man lernt jemanden neu kennen... findet denjenigen super nett und egal in welcher Beziehung man in Zukunft zueinander steht (ob Freundschaft oder Beziehung) ist eines klar: jeder muss sich in irgendeiner Weise immer etwas anpassen. Ganz simples Beispiel: beide sprechen unterschiedliche Sprachen, somit ist von Anfang an sicher, dass sich beide bemühen müssen, die jeweilige andere Sprache zumindest im Ansatz an zu lernen. So ist es auch mit den Macken eines jeden einzelnen. Jeder Mensch ist anders egal in welchem Bereich. Ob Ansichten, Sprache, Gewohnheiten usw. Man soll zwar einen Menschen mögen so wie er ist aber es gibt immer Kleinigkeiten, die man zum Gemeinwohl etwas anpassen sollte sobald sie zum Störfaktor werden. Alles kein Problem solang man denjenigen nicht ganz umkrempeln möchte ; )... alles schon mal vorgekommen *unschuldig pfeiff* (hey man lernt aus Fehlern *muharhar*). So hab auch ich ein gewisses Maß an Verständnis wo ich noch sage "ok hast Recht... ich pass in Zukunft drauf auf". Ich weiß, dass ich in gewissen Situationen ziemlich giftig werden kann und meine Aussagen verletzend werden können. Zu 99% mein ich das dann auch nicht ernst und es tut mir im selben Moment schon wieder Leid... bin dann aber auch bereit mich aufrichtig zu entschuldigen und es notfalls auch wieder gut zu machen. Zum Beispiel hab ich es mir auch angewöhnt, nicht immer meinen Kopf durchsetzen zu wollen da man mit Kompromissen viel glücklicher ist, und es ist auch nicht so schlimm, mal etwas zu machen was man eigentlich nicht so möchte. Nur wenn es mal an so grundlegende Dinge bei mir geht seh ich es nicht mehr ein. Ich bin eben so wie ich bin und ich setze genauso wie bei mir selber voraus, dass jeder auch ein gewisses Maß hat, Dinge so wie sie sind akzeptieren zu können. Ich kann mit gutem Gewissen von mir behaupten, dass ich immer alles versuche, aus den Situationen das Beste zu machen wobei es NICHT automatisch heißt, dass es für mich am Besten ist. Ganz im Gegenteil. Im Prinzip setze ich mich leider viel zu oft erst an zweite Stelle (vielleicht ist das der Grund warum ich ständig am heulen bin Oô... wer weiß). Und wenn dann jemand kommt und meint, mir vorwerfen zu können, ich hätte das und dies falsch gemacht obwohl ich von mir weiß, dass ich eben dabei alles dran gesetzt hab, es richtig zu machen, könnte ich leicht explodieren. Ich bin nicht perfekt!!!! Aber ich versuche es zumindest im Ansatz für alle zu sein!!! Es gibt auch Leute, denen die anderen total egal sind und sich nur um sich kümmern. Es kommt sogar oft bei mir vor, dass ich mir mehr um die Probleme anderer den Kopf zerbreche als über meine eigenen... und dann soll ich mir noch anhören müssen, es wäre wieder nicht richtig gewesen?! Tut mir leid aber das sprengt meine Grenzen über alle Maßen (Gut dass ich nicht nachtragend bin -_-).

3. Noch ein kleiner Anhang: was ich weder verstehe noch akzeptieren kann ist, wenn mir jemand meine Worte im Mund umdreht, etwas sinnloses dazufügt oder im Sinn verändert. Ich sage immer das, was ich meine. Ohne Hintergedanken oder versteckter Bedeutung. Und sollte ich mal jemandem begegnen, der meint mein Copyright zu brechen, der kann was erleben. Ich habe nämlich absolut keine Lust, mich für Sachen rechtfertigen zu müssen, die ich so nie gesagt habe oder sonst wie oft versichern zu müssen, dass ich das wirklich mal so gesagt habe. Ich führe kein Protokoll über alles was ich von mir gebe sondern setze mal bei jedem ein gewisses Gedächtnis voraus.

Also Leute... nehmt mich so wie ich bin oder lasst es bleiben. Ich bin bereit mir alles anzuhören was jemanden an mir stört und stelle mich auch nicht quer, wenn es etwas ist was ich ändern kann, aber ich bleibe so wie ich bin. Nur verlange ich das gleiche auch von meinem Gegenüber. Wenn jemand nicht fair bleibt, hat er bei mir schlechte Karten. Ich bin auch nur ein Mensch und merkt euch endlich mal: ich bin NICHT perfekt.
Dabei bleibt mir nur noch eins zu sagen *muharhar*:
MENSCH!!!

New Style...

Darf ich präsentieren: mein neues Outfit... ja also nicht meins... sondern das meines Web Blogs *grins*.
Das zweite Mal, dass sich mein kleines Tagebuch umgezogen hat, und wie ich behaupten darf... ich werd jedes Mal besser. ^^
Aber ich muss auch zugeben, dass ich es zum größten Teil nicht selbst designed hab, sondern als HTML Code kopiert und meinen Wünschen angepasst hab... was sich als gar nicht so leicht rausgestellt hat. Zuerst wollte sich einfach nicht die Textfarbe von unerkennlichem grau ins sanfte rosa wechseln lassen... und dann stand mir ständig diese Werbung im Weg... nur... wo hab ich sie jetzt gelassen? Hat jemand meine Werbung gesehen?! Oô
Naja, die wird schon wieder auftauchen... Ich hoffe auf jeden Fall, dass euch das neue Disign so gut wie mir gefällt... natürlich hab ich auch wieder mein süßes Header-Bild eingefügt um wenigstens ein wenig Eigenbeteiligung zu zeigen ; P...
Wie gewohnt wird sich der Inhalt nicht ändern... bloßes Rumgejammer und sinnlose Gedanken *grins*... vielleicht füge ich im Laufe der Zeit noch andere Kategorien ein und schaffe es endlich mal, die Liste meiner Freunde zu kompletieren...

Klappe die 3. ...

oder: Die Hoffnung stirbt zuletzt...

Als erstes wünsch ich euch allen a happy new year, was für mich bedeutet, dem Titel unweigerlich zu entnehmen, dass es mittlerweile der dritte Versuch ist, ein normales, glückliches Jahr zu fabrizieren. Wie alle meiner treuen Leser wissen, brachte 2005 für mich zwei Verluste und die endgültige Auflösung meiner Familie. 2006 hingegen belastete mich "nur" mit dem Entschluss von Jiri, dass unsere Beziehung wohl keinen Sinn mehr ergebe, was dazu führte, dass ich keinen Sinn mehr in meinem Leben gesehen hatte. Außerdem wohne ich nun ganz alleine in unserem riesigen Haus, da meine Mum an meinem Geburtstag beschlossen hat, nach NRW zu ihrer Schwester und Freundin zu verduften. Mein Dad und Bruder haben das ja schon eher hinter sich gebracht gehabt. Aber ihr dürftet alle daran gewöhnt sein, dass ich hier eigentlich nur am rumjammern bin *grins*.
Zuerst hatte ich vor, die Story von Jiri und mir hier niederzuschreiben... aber ich glaube es reicht wenn ich sage, dass ich ihn über alles geliebt habe und die Trennung mir das Herz brach. Ich denke es wird noch sehr lange Zeit benötigen, bis ich wirklich vollkommen über ihn hinweg bin... zumindest ist schonmal der Wille dafür da, was zunächst nicht der Fall war. Vielleicht war es auch mal ganz gut, dass ich so eine Erfahrung gemacht habe... wär ja auch zu schön gewesen, das erste Mädel auf der Welt zu sein, die sowas nicht erleben muss. Somit hab ich mich endlich vollkommen in das "Jugend-Dasein-Cliché" (ja ja diese Fremdwörter immer) eingegliedert ; P.
Das komische daran ist auch eher, dass ich nach sehr langer Zeit mal wieder längere Zeit solo bin... es mag komisch klingen aber... ich bin das gar nicht mehr gewöhnt Oô... Ich war noch nie für Affairen oder One Night Stands... von daher seh ich darin keinen Vorteil. Zudem bin ich nicht gerne alleine, auch wenn ich weiß, dass meine Kumpel und Freundinnen jederzeit für mich da sind. Dazu kommt das Problem, dass mich die Trennung so mitgenommen hat, dass ich gar keinen Freund mehr möchte, aus Angst, sowas nochmal durchmachen zu müssen. Unterm Strich, steh ich ziemlich im Konflikt mit mir selber. Und so hab ich jetzt auch einen schönen Übergang zu dem eigentlichen Thema gebaut, welches ich heute ansprechen wollte... *muharhar* gekonnt ist eben gekonnt *grins*...

Nun... wo ich alle Erfahrungen gemacht habe, die eine Beziehung so mit sich bringen kann, hab ich mal angefangen mich nach dem großen WARUM zu fragen...
Warum... muss eine Beziehung zum größten Teil immer kompliziert und schwierig sein?
Warum... gehen sogar Beziehungen auseinander, obwohl beide Partner super zusammen passen würden?
Warum... verletzen sich so gut wie immer beide Partner gegenseitig, obwohl sie das gar nicht wollen?
Warum... kann die Liebe nicht immer gleich groß sein bei beiden?
Warum... vergeht Liebe überhaupt?
Warum... Wieso... Weshalb...???
Ich glaub das hat sich so gut wie jeder schonmal gefragt... und die Fragen könnten endlos weitergeführt werden. Das Problem ist dabei auch eine Antwort zu finden.
Ich selber habe gerade eine ähnliche Situation als Außenstehende erlebt, die mich unheimlich an Jiri und mich erinnert hat. Das hätte ich wohl früher mitansehen müssen, dann wäre einiges anders verlaufen. Aber so ist das nunmal... dass man die Fehler immer erst bei anderen erkennt und versteht. Also das nächste mal wenn jemand zu euch sagt "fass dir selber an die Nase", kontert ihr "ja mach mal vor" *grins*.
Ich denke, wir machen uns das Leben immer selber schwerer als es eigentlich sein muss... darum liste ich nunmal ein paar selber komponierte Regeln auf, die in meinen Augen eine Beziehung leichter und besser machen, und die ihr hoffentlich selber schon längst kennt:

Nr. - Regel - Beispiel und Erklärung:

1. Kompromisse: der Partner möchte etwas alleine mit seinen Freunden unternehmen... kein Weltuntergang... viele denken sofort, er/sie würde nicht so gern Zeit mit einem verbringen wie man selbst oder es hätte etwas mit den Gefühlen zu tun... vollkommen falsch... (siehe nächste Regel)... einfach ok sagen, viel Spaß wünschen und daran erinnern, dass der nächste Tag dann euch zweien gehört.

2. Freiraum: gleiches Beispiel wie oben... denn jeder normale, nicht zu anhängliche Mensch, möchte auch in einer Beziehung sein normales Leben nebenher weiterführen, die Freunde nicht vernachlässigen und außerdem... behält eine Beziehung die gewisse Spannung wenn man sich nicht jeden Tag sieht. Sehnsucht gehört eben auch zu einer guten Beziehung dazu... überlegt mal: wenn ihr euch nicht mehr nach eurem Schatz sehnt, ist es wahrscheinlich schon längst vorbei mit euch.

3. Vertrauen: irgendwie reicht mir heut ein Beispiel *grins*... ich kenne einige, die ihren Schatz nicht gehen lassen wollen, da sie befürchten, er/sie würde sich mit anderen amysieren. Dann solltet ihr euch mal fragen, ob der Partner einen wirklich liebt, denn wenn das der Fall ist, will er gar keinen anderen. Außerdem müssen wir Frauen einfach akzeptieren, dass sich Männer ohne bösen Hintergedanken einfach gern woanders Appetit holen, aber gegessen wird eben doch zu Hause ("home sweet home"). Dumm wird es nur, wenn er das sogar neben dir stehend begeht... DAS sind dann DIE Männer, die nicht sehr lange das Privileg haben, neben mir einschlafen zu dürfen ; ).

4. Offenheit: Lügen, kommen irgendwann doch raus und bringen rein gar nichts außer ein schlechtes Gewissen und noch mehr Lügen. Dennoch ist zu beachten, dass jeder eine eigene Schmerzgrenze hat. Ich zum Beispiel, würde meinem Freund einmal fremdgehen verzeihen, jedoch mit massiven Konsequenzen. Er sollte sich danach für die nächsten Monate nicht mehr trauen, mich zu fragen, ob er alleine ausgehen kann. Es kommt immer drauf an, um was es geht und wie man es beichtet. Das Extrem ist natürlich wie schon gesagt, fremdgehen. Am besten sofort mit der Sprache rausrücken, nicht erst über dritte laufen lassen, und nicht nebenbei. Glaubt mir, es gibt nichts wichtigeres was nebenher passieren könnte, was die Wahrheit etwas in den Hintergrund drängen könnte. ("Nun tauscht die Ringe" - "Schatz ich bin dir einmal fremdgegangen" - batsch)... Handelt es sich um Kleinigkeiten, ist es oft schon Entschuldigung genug, wenn man nicht mit leeren Händen vor dem Opfer steht ; ) Blumen sagen mehr als tausend Worte und Schmuck erspart einem oft eine Ohrfeige *muharhar*.

5. Verständnis: in allen Bereichen dringend nötig... jeder hat mal einen nicht so guten Tag, schlechte Laune, ist traurig oder wütend. Wie man damit umgeht ist eine Sache... manche mögen es dann lieber allein gelassen zu werden (meiner einer), manche wollen vollste Aufmerksamkeit des Partners. Jedoch die Kommentare dazu sind ein viel wichtigeres Problem: meistens ist eine Zustimmung immer das beste ("Ja Schatz, das sind alles Arschlöcher..."), andererseits muss aber auch mal dagegen gesprochen werden, damit der Partner nicht ganz in Selbstmitleid oder Depression fällt ("Nein Schatz, den umzubringen hilft dir auch nicht weiter...").

6. Rücksicht: man kann alles bereden, man kann in allen Bereichen eine andere eigene Meinung vertreten (solang man auch die andren Regeln befolgt) und Streit gibt es immer mal, egal wie perfekt eine Beziehung geführt wird... das einzige was dabei zählt ist der Ton der Musik. Ich bin da leider ein etwas temperamentvoller Typ, der schnell laut und energisch wird, aber umso ernster das Thema, umso vernünftiger werde ich. Dazu habe ich zwei Seiten zu erwähnen: 1. ist der Partner sehr getroffen und traurig, bringen kalte Vorwürfe gar nichts. Jiri hat mich einmal sogar angemotzt, ich solle aufhören zu heulen, da es ihn beim einschlafen stört... und dann hat er sich noch gewundert, dass ich erst recht nicht aufhören konnte -_- 2. ist der Partner extrem wütend, würde ich erst mal Abstand nehmen. Solange solche Extreme vorherrschen, bringen Diskussionen gar nichts, verletzen den anderen eher noch und verschlimmern die Lage. Was aber immer einzuhalten wäre, ist, dass man auch dem anderen die Chance lässt, sich und seinen Standpunkt zu erklären. Nicht ins Wort fallen (da könnte ich jedes mal explodieren), Arroganz, Sarkasmus und Ironie aus dem Spiel lassen. Aber vor allem auch mal nachgeben und versuchen zu verstehen. Manchmal haben ja beide Parteien Recht oder man selbst völlig Unrecht... man weiß es nur noch nicht *grins*.

So mehr fallen mir grad nicht ein aber eines sollte klar gestellt werden: ich bin zwar eine Frau aber diese Regeln gelten für ALLE. Nicht, dass der Irrtum aufkommt, ich hätte oben genanntes nur für die Männerwelt verfasst.
Unterm Strich würd ich sagen, dass alle Mädels mal aufhören sollten, nur den Männern immer die Schuld zu geben und daran denken sollten, dass auch das andere Geschlecht Gefühle besitzt, nur eben die Fähigkeit, diese sehr gut zu verbergen *grins*. Und alle Männer sollten daran denken, dass Frauen viiiiiiel ... ja em... viel von allem brauchen ; )

Nun ja, Spaß beiseite... Um sich mal an das Lied "Nothing Compares To U" zu erinnern: man sollte jeden Tag aufs neue dankbar für den Menschen sein, den man liebt, denn so einen findet man sehr selten, der es schafft, einem voll und ganz das Herz zu rauben. Der Spruch "man weiß erst was man hat, wenn man es verloren hat" sollte zur Rarität gemacht werden und "sich in den anderen hinein versetzen" zur obersten Priorität... Zumindest seh ich das so...

Ich bin zurück...

Es hat zwar sehr lange gedauert, und auch jetzt ist es noch sehr hart, aber ich bin wieder da. Normalerweise sagt man das nur, wenn man wieder voller Kraft und Lebensenergie ist, doch stehe ich immer noch am Anfang meiner "Rehabilitation". Wie es kommen musste, ging es im Prinzip immer noch weiter runter und auch jetzt kann ich nicht behaupten, es gehe bergauf. Dennoch ist in mir der Punkt erreicht, wo sich alles in mir dagegen wehrt noch weiter zu fallen und ganz aus dem Leben zu gehen. Vielleicht ist es auch nur wieder eine gute Phase und ich liege bald wieder auf dem Boden meines Zimmers und weine mir die Seele aus dem Leib.
Zumindest kann ich zurückblicken und über die vergangenen Dinge mit fester Stimme reden. Nach Andreas und Marcos Tod, nach der Trennung meiner Eltern, meiner gescheiterten Beziehung mit Tobi und meiner gegenwärtigen Beziehung mit Jiri (jaha ein neuer Name hier ^^), die alles andere als gut verläuft, kann ich trotzdem sagen: ich will wieder glücklich sein, um jeden Preis. Die Frage "Why do all good things come to an end?" (Nelly Furtado) kann ich immer noch nicht beantworten, aber wieso sollte ich auch? Man kann nur versuchen es zu akzeptieren. Ich gebe zu, mich schon von diesem Leben verabschiedet gehabt zu haben (oh je was für ein Satz), aber da ich es dann doch selbst zunichte gemacht hatte, dass es klappt, ist mir bewusst geworden, dass ein Teil in mir einfach nicht aufgeben will. Also konzentriere ich mich jetzt nur noch auf diesen winzigen Teil in mir und geb ihm soviel Kraft, wie ich noch aufbringen kann. Was mir ironischer Weise immer noch ein wenig hilft, ist der Gedanke, dass es anderen auf dieser Welt noch viel schlechter geht als mir, und allein für diese Menschen darf ich es nicht wagen einfach aufzugeben. Es ist schwer an eine glückliche Zukunft zu denken, aber hauptsache ich gucke nach vorne. Ich habe nicht viele Freunde, aber vor allem Monika (ich liebe dich meine süße) hilft mir, an meinem Leben festzuhalten.
Um mal zum Punkt zu kommen: jeder, der das hier liest, jeder, der meine Story ein wenig mitverfolgt hat, jeder, dem es auch im geringsten so geht wie mir, ob es Liebeskummer ist oder der Schmerz über einen großen Verlust, JEDER sollte wissen, dass es immer weiter geht weil es weiter gehen muss. Es gibt immer mindestens einen Menschen, der dich nicht verlieren will und auch wenn ich dich nicht kennen sollte, würde ich über deinen Verlust weinen. Ich habe für JEDEN ein offenes Ohr, Verständnis egal um was es geht und stehe mit offenen Armen da, weil ich weiß wie es ist, sich allein zu fühlen und den Schmerz nicht mehr aushalten zu können. Es gibt Menschen, den geht es noch schlechter als uns, die aber nichts dagegen tun können und dennoch den Mut nicht verlieren. Wir sollten alle ein wenig freundlicher zu dem anderen sein, auch wenn wir ihn nicht kennen, denn keiner weiß, wie es in diesem Menschen aussieht. Ich kann nur sagen, dass mir ein Lächeln schon sehr oft geholfen hat.
Kopf hoch an alle, denen es auch schlecht geht.

Ruhe in Frieden mein kleiner Engel

Verbundenheit der größten Gegensätze der Welt

S.orgen
C.haos
H.ass
M.isstrauen
E.ifersucht
R.ache
Z.uflucht

"verletzte Herzen leiden freiwillig..."

Du machst dir wegen einem Nichts Sorgen...
denn das Wahre erkennst du nicht mehr.

In deinem Kopf herrscht nur noch Chaos, verstehst nichts mehr...
denn das Wahre erkennst du nicht mehr.

In dir steigt Hass auf, ohne Grund...
denn das Wahre erkennst du nicht mehr.

Du misstraust jedem Wort, jeder Mimik, jeder Gestik... umsonst...
denn das Wahre erkennst du nicht mehr.

Eifersucht erfüllt dein Herz und überschattet jedes warme Gefühl...
denn das Wahre erkennst du nicht mehr.

Du willst dich rächen für diese Schmerzen, die dir keiner zugefügt hat...
denn das Wahre erkennst du nicht mehr.

Du fühlst dich verlassen und ziehst dich zurück... suchst Zuflucht in dir allein...
denn die Liebe hast du nie erkannt.



L.eben
I.nnerstes
E.wigkeit
B.ewegung
E.ndlichkeit

Du kamst in mein Leben...
drangst tief in mein Innerstes...
versprachst mir die Ewigkeit mit dir...
doch bewegtest du dich gegen mich...
und zeigtest mir die Endlichkeit einer unendlichen Liebe.

Memories

Wenn es nicht immer und immer wieder hochkommen würde... wenn es nicht so verdammt hart wäre damit umzugehen... wenn es mein Herz endlich akzeptieren würde... aber es geht einfach nicht. Ich habe meinen besten Freund verloren und mir wird jeden neuen Tag bewusster, dass ich ihn nie wieder sehen werde... dass ich ihn nie mehr zurückholen kann.
Ich träume so oft von ihm, wie er mit mir einfach nur spazieren geht, neben mir steht und lacht. Dann wache ich auf und die eiskalte Realität holt mich ein und lässt mein Leben erneut zusammenbrechen. Ist das verwunderlich?! Denn jedes noch so kleine Ding in meiner Umgebung erinnert mich an ihn und unsere gemeinsamen Unternehmungen. Ob es die Grundschule in meinem Dorf ist, in die wir vier Jahre zusammen gingen und in der er ständig Mathe von mir abgeschrieben hat, oder der heute gefällte Baum der daneben stand, auf dem wir immer Nachmittags hochgeklettert sind und überlegt haben, was wir danach anstellen könnten. Oder die heute abgerissene Scheune im Nebengrundstück in die wir uns so oft geschlichen haben und von oben ins Heu gesprungen sind, oder einmal die zich Kaugummies, aus einem kaputten Automaten stibizt, aufgeteilt und gegessen haben bis uns schlecht wurde. Ob es die Kirche ist, in der wir oft Stunden allein gesessen sind, einfach die Stille genießend und über unser Leben diskutierend gelacht haben. Oder der Spielplatz, den ich direkt von meinem Fenster aus sehen kann, auf dem wir uns manchmal nachts heimlich getroffen und ein Bier getrunken haben. Der ebenfalls nicht mehr existierende Baum darauf, auf dem er sogar Bretter genagelt hatte, damit wir besser sitzen konnten; die Schaukeln wo er mir seine beiden neuen Hasen gezeigt hat oder einfach als wir dort mit anderen "Fangal" oder "Holzscheidl verbrenna" gespielt haben. Seine Liebeserklärung als wir noch ganz klein waren werde ich ebenfalls nie vergessen. Die ganzen Häuser, die wir im Dunkeln aus dem Bett geworfen haben als wir "klinglbutzen" spielten, uns aber nie erwischt haben. Das Bushäuschen, auf das wir immer geklettert sind und die Leute kichernd beobachtet haben, wobei ich mich nie traute auf den daneben stehenden Baum weiterzuklettern; und, als er noch das gleiche Handy wie ich hatte, es einfach plötzlich auf den Gehweg geschmissen hat, dass ich heulen musste vor lachen. Sein Haus, was nur einige Meter von meinem entfernt ist, in dem ich so oft gesessen habe, ob in seinem Zimmer Musik hörend oder auf dem Dachboden, in seiner Wohnung unten im Keller, das er selbst orange gestrichen hatte oder in seinem Wohnzimmer, ein Glas Wein trinkend.
Es gibt noch so viel mehr was mich an ihn erinnert, ich brauche nur die Augen zu öffnen. Andal war wie er war und dafür habe ich ihn einfach nur von tiefstem Herzen geliebt. Er war so ein Mensch, den es kein zweites Mal auf dieser Erde gibt und den nichts ersetzen kann. Von seinem Lachen über seine verrückten Aktionen zu den Gesprächen, die ich mit keinem anderen führen konnte und nie mehr führen kann. Er fehlt mir einfach so sehr... wieso kann er nicht einfach wieder auf dem Spielplatz stehen und vor meinem Fenster pfeiffen, dass ich rauskommen soll... wieso kann er mir mit seinem Auto nicht entgegenkommen wenn ich von der Schule Heim komme und mich furchtbar erschrecken... ich bin nicht einmal mitgefahren seit er den Führerschein hatte... ich habe nicht einmal seine Tatoowierung gesehen, die er nach Juli und mir machen lassen hat... und ich habe ihm nicht einmal gesagt wie sehr ich ihn doch lieb hab.

All against one...

Nein, es reicht nicht, dass ich den Schmerz über Andreas Verlust noch nicht überwunden habe. Nein, es reicht auch nicht, dass ich in ständiger Angst lebe, einen guten Freund an Leukämie zu verlieren. Nein, es reicht nicht, dass meine Psyche am seidenen Faden hängt, da ich mittlerweile Angst habe jeden in meinem Umkreis zu verlieren. Dabei lasse ich die alltäglichen Sorgen mal weg, die eigentlich jeder Mensch so hat.
Unterm Strich: mir gehts beschissen aber wie gesagt, reicht das ja manchen nicht aus.
Letztes Wochenende war ich mit einigen Freunden im Kino, danach in einer Bar. Da ich aber in den letzten Tagen ständig von Andal geträumt habe, ging es mir nervlich und seelisch ziemlich schlecht und nur die Nähe meines Freundes Tobi hat mir ein wenig Halt gegeben. Ich bin ihm sozusagen nicht mehr von der Seite gewichen. Als wir uns nun in der schon etwas überfüllten Bar hinsetzten, stand zwischen Tobi und mir ein kleiner Tisch, da ein Freund den Platz direkt neben ihm eingenommen hatte. Eine Kleinigkeit, aber für mich in dieser Lage nicht. Ich bat den Freund mit mir Platz zu tauschen und ich gebe ehrlich zu, dass ich sagte, dass ich sonst aufstehen und gehen würde. Meine Absicht dabei war, deutlich zu machen wie wichtig es mir war, nah bei Tobi sitzen zu können. Im selben Moment als ich es sagte, wurde mir bewusst wie forsch es rüber kommen müsste und vielleicht auch arrogant. Aber mein eigenwilliger Charakter und meine Laune ließen es nicht zu, mir zu wiedersprechen (Wie gesagt, ich bin auch nur ein Mensch mit Fehlern). Ich wiederholte mich noch einige Male bis der besagte Freund sauer wurde und mich mit "Hör dich mal reden... du WILLST neben Tobi sitzen" anklagte. Dieser Satz war zwar verständlich, verletzte mich aber dennoch und ich fühlte mich bloßgestellt. Um zu verbergen, dass mir schon wieder die Tränen in den Augen standen, drehte ich mich von meiner Gruppe weg und schaute in den Fernseher rechts von mir. Ich wollte abwarten bis sich mein Gemüt wieder beruhigte und mich dann entschuldigen, als mein Freund aufstand und sagte, dass wir Heim fahren. Ich ging dankbar mit ihm, da ich wusste ich würde die Lage nicht mehr ändern können.
Insgesamt hatte ich nen beschissenen Tag und konnte meine schlechte Laune nicht unterdrücken. Aber jeder hat so etwas mal und ich dachte, ein klärendes Gespräch würde die Sache vergessen machen. Falsch gedacht...
Gestern Abend erzählte mir Tobi, dass ihn der Freund nach seiner Meinung über die Situation gefragt hat. Da er wusste, warum ich so war wie ich war, erklärte er nur kurz dass er seine Reaktion nicht in Ordnung fand und, dass es mich verletzt hatte. Darauf der Freund, ich sei egoistisch und er könne wohl so nichts mehr mit mir zu tun haben, da ich ihn schon längere Zeit aufrege. Ich war geschockt als ich diese Nachricht hörte, da ich so etwas von ihm nicht erwartet hätte. Für mich war es eine Kleinigkeit, für ihn (und andere), wohl ein Auslöser, ein Grund mir endlich mal die Meinung sagen zu können.
Ich schrieb ihm sofort eine SMS mit der Frage, inwiefern ich ihm gegenüber egoistisch war und was ihn so an mir aufregt. Unser Gespräch führten wir in ICQ weiter. Ich erklärte ihm alles, er verstand mich. Und prompt kam das nächste Thema. Ich solle angeblich Tobis Schwägerin auf ihrer Hochzeit verärgert haben, was sich aber als Schwachsinn entpuppte. Er könnte mir dann noch etwas sagen, was er aber nicht tat und die Personen, die ihn damit informiert hatten, könnte er mir auch nicht nennen (obwohl ich eine Vermutung habe). Nun komme ich zum eigentlichen Grund warum ich diesen Eintrag mache, denn ich war schon lange nicht mehr so wütend und habe mich auch schon lange nicht mehr für so eine Konsequenz entschieden, denn es reicht.
Ein anderer Freund, der auch in der Bar dabei war, schrieb mir auf die Frage, ob er auch zu der Lästergruppe gehört, dass er und andere sich fragen, warum ich mich so oft scheiße verhalte.
Ich stelle mir also nun die Fragen, inwiefern ich mich "scheiße" verhalten habe und wieso jeder zu feige ist, persönlich auf mich zuzukommen und mich in so einer Situation drauf anzusprechen? Wieso können solche Leute nur hinter meinem Rücken lästern und geben sich gleichzeitig noch mit mir ab? Wieso kritisieren solche angeblichen Freunde ständig meinen Grundcharakter? Wieso sind sie dann überhaupt meine "Freunde" wenn sie mich überhaupt nicht leiden können?
Ich möchte nur eines dazu sagen: es ist wiederlich was hier in dieser Gegend abgeht. Man darf anscheinend niemals seine ehrliche Meinung öffentlich preiß geben, offene Gespräche über Probleme führen oder sich so verhalten wie man ist. Denn das habe ich alles getan und werde es auch weiterhin tun. Natürlich gibt es einen Unterschied zu seinen Handlungen. Aber ich habe keine Ahnung welches Verhalten ihr von mir von der letzten Zeit so anprangert. Ich habe mich immer bemüht es allen recht zu machen, zuvorkommend, eine Hilfe, freundlich zu sein. Dennoch habe ich versucht dabei nicht mich selbst zu verleugnen und gleichzeitig nicht verletzend zu handeln. Eine Freundin von mir, der ich alles erzählte, sagte zu mir, solche "Freunde" könnten mich mal am Arsch lecken und ich sollte aufhören zu versuchen es allen recht zu machen, da sie sowieso immer etwas zu meckern hätten. Beispiel letztes Wochenende: wäre ich wegen meiner schlechten Laune nicht ausgegangen, wäre so etwas wie "bist du langweilig" gekommen und da mein Freund dann auch zu Hause geblieben wäre, wäre wahrscheinlich die Welt untergegangen.
Also folgendes: ich werde mich nicht ändern, denn ich mag mich so wie ich bin und viele andere auch. Kritiken über mein Handeln höre ich immer noch offen zu. Aber eins sage ich euch: nun weiß ich wen ich wirklich als Freund bezeichnen kann, denn wegen so einer Kleinigkeit mich zu verurteilen ist einfach nur ätzend.

Vorurteile *argh*...

oder: "10 Dinge die ich an dir hasse"?!

Folgendes Thema wollte ich schon lange mal ansprechen. Nämlich die Vorurteile, die manche Leute gegen mich hegen.

Eins möchte ich im Vorraus mal klar stellen *grins*: ICH BIN KEIN SCHLECHTER MENSCH!!!
Klar, ich habe meine Vorteile wie auch meine Nachteile. Es gibt Menschen, die mich gut leiden können und Menschen, die nicht gut auf mich zu sprechen sind. Nur was ich wirklich schade finde ist, dass die Gründe für die zweitgenannte Gruppe manchmal schlichtweg Vorurteile sind. Leute, die mich noch nie getroffen oder gesprochen haben und nur von anderer Meinung oder einem falschen Bild von mir beeinflusst sind. Ich akzeptiere es, wenn jemand mich einfach nicht leiden kann. Ich gebs ja auch offen zu, dass ich auch nicht grad der Mensch bin, der die ganze Welt umarmen und abknuddeln möchte. Doch wenn ich etwas von Anfang an gelernt habe, seit meine Familie nach Bayern gezogen ist, ist es, dass man keinen einzigen Menschen auf den ersten Blick beurteilen kann und, dass man sich immer eine EIGENE Meinung über die Personen bilden MUSS, bevor man sie in irgendeine Schublade steckt.

Damit ihr euch nun mal eine eigene Meinung bilden oder euer Bild von mir aufbessern (verschlechtern?) könnt, zeige ich euch was für ein Mensch ich bin:
So denke ich über mich:
Ich bin ein Mensch, der einfach versucht ehrlich zu sich selbst und den anderen zu sein, d.h. wenn ich mit jemandem ein Problem habe, dann möchte ich das auch mit demjenigen so schnell wie möglich klären und versuchen, es zu beseitigen oder einen Mittelweg zu finden. Ich möchte die Person nicht hinter dem Rücken fertig oder unbeliebt machen. In meinen Augen ist das dann eine Sache zwischen ihm und mir, und da ich Freundschaften zu schätzen weiß, auch keine unwichtige.
Zugegeben kann ich auch mal gemein werden wenn ich mich verletzt oder beleidigt fühle, nachdem ich aber wieder einen klaren Kopf habe, gehe ich die Sache ruhig und besonnen an.
Ich versuche vermeidbaren Konflikten aus dem Weg zu gehen und gebe deshalb auch mal gerne nach. Es ergibt sich immer später mal Zeit, vielleicht mit Humor über die Angelegenheit nochmal zu reden.
Ansonsten denke ich, dass ich viel Humor besitze und auch mal über mich selbst lachen kann, obwohl da meine Ansichten oft verschieden sind, wo die Grenze zur Beleidigung liegt. Das liegt nunmal daran, dass ich mich schnell vor anderen geniere ^^
Meine Mum sagte mal, dass ich ein viel zu weiches Herz besitze, da ich sehr schnell Mitleid empfinde und in dem Gebiet auch oft bei mir die Tränen fließen ^^´´ (siehe "Berlin Klassenfahrt"). Daher kommt auch meine Hilfsbereitschaft: ich höre sehr gern zu und bin auch sofort dabei, wenn jemand eine Schulter zum anlehnen oder einfach nur Trost braucht.
Nebenbei bin ich auch eine kleine Perfektionistin. Egal in welchem Bereich, ich möchte ich immer, dass alles stimmt und wenn ich mich 3 mal vergewissern muss *grins*.
Was viele immer denken ist, dass ich mir was auf das Einkommen meines Dads einbilde. Nur Leute, denkt doch mal nach: ich kann doch nichts dafür dass mein Dad Erfolg hat, oder? Ebenfalls hab ich keinen Einfluss darauf wieviele oder was für Autos er sich kauft oder andere Anschaffungen. Ich bin stolz auf meinen Vater, da ich weiß was er für seinen Erfolg alles getan hat und wie hart er dafür arbeitet. Ebenfalls schätze ich mich glücklich, ein gutes Leben führen zu dürfen. Nur bilde ich mir nichts darauf ein! Ich helfe genauso meiner Mum im Haushalt und im Garten wie andere, muss genauso für die Schule büffeln sonst gibts Taschengeldentzug.
Und wenn wir schon bei Einbildung sind: auch habe ich schon gehört, dass manche denken ich würde mich ja so super hübsch finden und, dass ich angeblich denke, ich könne jeden haben. Grooooßer Irrtum: ehrlich gesagt hab ich Komplexe was mein Äußeres betrifft und ich bin überglücklich und stolz, einen so tollen Freund wie Tobi haben zu dürfen!

Es gibt mit Sicherheit noch mehr über mich zu sagen und bestimmt auch mehr negative Seiten aber unterm Strich bin ich ein ganz normaler Mensch wie jeder andere hier auch. Ich habe meine Macken und meine Vorzüge und versuche einfach, ein gutes Leben zu führen. Wenn ich früher mal eine kleine Zicke war, dann heißt das nicht automatisch, dass ich es immer noch bin, denn etwas ist noch sehr wichtig in meinem Leben: ich lerne aus Fehlern und hab auch den Willen, mich zu bessern ; )

Also hat jemand Beschwerden über mich, dann geht bitte direkt auf mich zu und sprecht mich drauf an. Ob es gut oder schlecht ausgeht, sieht man ja dann. Aber hört bitte auf, hinter meinem Rücken ständig Blödsinn zu verzapfen ; )

Fortsetzung abgebrochen...

Viele meiner Leser wunderten sich warum ich so lange nichts mehr geschrieben habe und auf ihre Fragen antwortete ich nur, dass ich keine Lust oder keine Zeit dazu h?tte. Nun m?chte ich mich aber f?r diese Notl?gen entschuldigen, da es einen triftigen Grund gibt, warum ich euch nicht mehr an meinem Leben hier teilhaben lassen wollte.

Nie in meinem Leben h?tte ich gedacht, dass mir so etwas passieren k?nnte und nicht nur deswegen hat es mein ganzes Ich zerst?rt.
Mein bester Freund Andreas Berndl, den viele unter Andal gekannt haben, hat sich am 9. Juli 2005 in seiner Garage erh?ngt.
Normal ist das f?r die meisten keine ?berraschende Nachricht mehr aber immer wieder ein neuer Schock.

Meine Mum kam langsam in mein Zimmer w?hrend ich auf meinem PC "Siedler" spielte. An ihrem Audruck erkannte ich sofort, dass etwas nicht stimmte. Sie wusste wohl nicht wie sie es mir am schonensten beibringen konnte, also sagte sie nur "Andreas Berndl hat sich gestern Nacht aufgeh?ngt". Es dauerte einige Zeit bis ich registrierte was sie da versuchte mir beizubringen, also schaltete ich erst mal den Computer aus und fragte "mein Andreas?". Sie nickte nur. Ich starrte auf meinen Schreibtisch... und fing an zu schreien bis sich die Nachricht w?rtlich in meinen Kopf einbrannte.
Nach l?ngerem fanden sich meine Sinne wieder zusammen und ich schrieb Tobi was passiert war und rief Julia an, die gerade auf dem Weg nach Deggendorf gewesen w?re. Genau wie ich konnte sie es nicht glauben und befahl mir, ich soll mich vergewissern, dass es nicht sein kann. Sie hat ihn doch noch am Vorabend auf dem Sch?fweger Fest lachend und mit den anderen Spa? habend gesehen.
Ich wei? nicht was sich in diesem Moment in meinem Kopf abspielte, aber noch nie habe ich so gelitten und noch nie habe ich mich so sehr danach gesehnt, ihm zu folgen.
Ich weinte tagelang und Tobi konnte nur machtlos neben mir sitzen, mir ausschlie?lich Trost durch seine Anwesenheit geben. Jeden Morgen wachte ich mit dem Gedanken auf "er ist nicht mehr da" und jede Erinnerung an unsere 12 gemeinsamen Jahre schn?rte mir die Luft ab. Verzweiflung und das "warum" drohten, meinen Verstand zu zerst?ren.

Zwei Tage jedoch blieben noch ?brig, die sich ebenfalls in mein Ged?chtnis einbrennen sollten:
Seine Beerdigung hat mir gezeigt, wie viele Menschen an ihm hingen und wie viele Freunde er hatte. Der gesamte Friedhof reichte nicht aus um alle Leute unterzubringen. Nat?rlich spielten sie auch sein Lieblingslied "Narcotic", was eine unheimliche Stille hervorrief und mir, mit dem Weinen seiner Eltern, das Herz in St?cke riss.
Am 6. August w?re er 18 Jahre alt geworden. Juli und ich kauften einen Blumenkranz f?r sein Grab.... doch bis heute habe ich es nicht geschafft ihn noch einmal an seinem Grab zu besuchen. Es klingt komisch doch ich habe panische Angst davor, genau wie vor meinem 18. Geburtstag, denn nie h?tte ich gedacht, ihn ohne meinen besten Freund feiern zu m?ssen.

Andreas war mehr als nur mein bester Freund... wir gingen zusammen in die Grundschule, wuchsen zusammen auf und ohne ihn w?re ich sehr oft alleine gewesen. Wir hatten so viel Spa? zusammen und er brachte mich immer zum lachen. Wir lie?en keine Gelegenheit aus irgendwelchen Schei? zu bauen. Dennoch werde ich nie erfahren warum er mich allein gelassen hat. Nie hat er einen Hinweis gegeben oder sich anmerken lassen, dass ihm was fehlen k?nnte. Jedes Mal wenn ich ihn gesehen hab, hat er gelacht.
Er fehlt mir so sehr, aber ich werde Andreas niemals vergessen und unsere gemeinsame Zeit f?r immer im Herzen behalten.
Vielleicht schaffe ich es irgendwann an seinem Haus, nur ein paar Meter entfernt von meinem, vorbeizugehen und zu l?cheln. Denn ich wei?, dass er immer wollte, dass alle gl?cklich sind und f?r ihn werde ich versuchen, wieder gl?cklich zu werden.

Mein Referat für unsren Schul-Studientag

Bayern... eine reine Gewöhnungssache.
Das erste, was man einen „Ausländer“ (wie man hier so liebevoll jeden bezeichnet, der kein Bayer ist) fragt, ist „wos hoast denn Oachkatzlschwoaf?“. Nachdem man aber diese erste Hürde nach langer, heimlicher Recherche zu Hause gemeistert hat, wird man auch sogleich sorgfältig in jede Tradition eingeführt. Dabei sind 3 Regeln zu beachten:
1. Verehre das Weißbier.
2. Trinke das Weißbier.
3. Wenn kein Weißbier vorhanden, geh an die Bar.
Um zu beweisen, dass man die Regeln auch verstanden hat, wird man verpflichtet auf jedes Volksfest zu gehen, sonst würde das Ansehen in der Gesellschaft so ziemlich auf null herunter gesetzt. Gesagt, getan (als hätte man eine Wahl)... kaum versieht man sich, steht man, bemüht das Gleichgewicht zu halten, auf einer „Bierbäng“ und grölt die vorher einstudierten „Volksgesänge“ mit, wie „da samma dabei“ und „oana geht no, oana geht owei“. Was dabei natürlich nicht fehlen darf, ist der viel zu schwere, aber immer bis oben hin gefüllte Masskrug. Hier taucht ein merkbarer Nationalgedanke auf, denn sobald der Krug leer ist, braucht man sich keine Sorgen um den Nachschub machen, um den sich die umherstehenden abwechselnd kümmern.
Nachdem man sich nun mit dem Lebensstil der Bayern angefreundet hat, heißt es, sich mit den Einheimischen gut verstehen lernen. Leichter gesagt als getan denn Bayerisch ist nicht nur ein Akzent des Hochdeutschen, sondern vielmehr eine Fremdsprache. Das Problem besteht wie bei jeder neu zu erlernenden Sprache: das Aussprechen, das Schreiben und vor allem die Kunst, seine Muttersprache nicht dazwischen zu mischen (wobei mir dies wohl bis heute nicht so ganz gelungen ist). Der zweite Schritt besteht darin, Vorurteile aus dem Weg zu räumen, auf beiden Seiten. Hochdeutsch erscheint Bayern zumeist als hochnäsig, d.h. viel zu umständlich, da man jedes Wort „ganz“ ausspricht und viel zu langsam, da man auch jedes Wort im Satz beibehält. Ich habe mich schon sehr oft gefragt, wie sie es nur aushalten können Fernseh zu schauen. Auch die Bezeichnung „Saupreiß“ ist nicht sehr angenehm, aber wie heißt es so schön... der klügere gibt nach und ignoriert es einfach. Hochdeutsche hingegen sehen Bayern meist als ungehobelt, wenn nicht sogar unzivilisiert. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Bayern sind mindestens so unkultiviert wie Hochdeutsche eingebildet. Urteilt selbst...
Nun zum dritten Teil: die Landschaften. Wenn jemand Bayern hört, denkt er an Berge, frische Luft und... Kühe. Womit dieser auch Recht hat, nur über die angeblich so frische Luft lässt sich manchmal streiten. Nun stelle man sich vor, ein Mensch kommt hierher, der es gewohnt ist, 10 km zu Hause mit dem Fahrrad zu fahren ohne aus der Puste zu kommen. Dieser besagte Mensch würde allein beim Anblick vom Lusen umkippen. Im nächsten Gasthaus möchte er dann ein Glas erfrischende Milch trinken und fragt aufgeregt, ob sie von einer echten bayerischen Kuh stammt. Dass er als Antwort bekommt, er irre sich, die Kühe hier seien Lila und würden Kakao geben und seine Milch würde natürlich aus einem Tetrapack stammen, dürfte ihn dabei etwas enttäuschen, wobei er den grinsenden Blick des Wirts und die Worte „typisch a Preiß“ nicht mehr bemerkt.

Abschließend kann man sagen, dass Bayern unheimlich gemütliche und zum größten Teil sehr sympathische und humorvolle Zeitgenossen sind. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie überall. Und wie schon erwähnt... man gewöhnt sich an alles.

Love is in the air...

Liebe *stillschweigen*, eines der schönsten, schmerzhaftesten und kompliziertesten Dinge im Leben eines Menschen, eines JEDEN Menschen....

Ohne besonderen Grund geht man so dahin, man geht so durchs Leben. Man ahnt nichts Böses und nichts Gutes.... ein Blick, ein Herzschlag und man geht nicht mehr alleine. Meistens ist es wirklich "Liebe auf den ersten Blick". Dieser Augenblick, der in Wirklichkeit nicht länger als eine Sekunde dauert, scheint für dich wie eine Ewigkeit und verändert dazu dein ganzes weiteres Leben, für immer. Denn Erinnerungen, die mit Gefühlen zusammenhängen, bleiben unvergessen. Dieser Mensch ist für dich perfekt, es benötigt nicht ein Wort, nur dieser Blick und du bist gefangen. Zunächst kommt die Aufregung... fühlt dieser Mensch das gleiche? Hat er diesen Augenblick genauso erlebt? Wirst du auf Abneigung oder Zuneigung treffen? Dein Blick wird erwiedert... Zeit vergeht, ihr lernt euch kennen und dein Engel wird wie die Luft zum atmen, damit du weiterleben, überleben kannst. Die Sehnsucht tritt ein... nur eine Sekunde getrennt, und dein Herz scheint nicht mehr schlagen zu wollen, nicht ohne diesen Menschen. Die Zeit zusammen vergeht wie im Flug, zu schnell um aussprechen zu können was man fühlt, denn dieses Gefühl wächst mit jeder Sekunde und wird so groß, dass man es nicht mehr in Worte fassen kann. Du kannst es nicht kontrollieren, willst es nicht kontrollieren, du gibst dich ihm hin und vergisst alles um dich herum. Dinge werden unscheinbar, unwichtig, alles weit von euch entfernt... Du würdest alles für diesen Menschen tun, selbst dein Leben geben... Denn nichts ist mehr wert als dieses Gefühl, so zerbrechlich, so kostbar und so selten zu finden. Du willst es festhalten, nie mehr loslassen denn ohne Luft kannst du nicht weiterleben. Alles scheint nun ganz einfach zu sein, einen Sinn zu ergeben...



Doch es hat einen Grund, dass es tausende von Liedern gibt, die nur um eines handeln: der Schmerz, den du fühlst, wenn du diese Liebe verlierst.

Du brichst zusammen, verstehst es nicht, willst es nicht verstehen, kannst es nicht verstehen. Fragen kommen auf, die du niemals beantworten kannst: wieso gibt es so ein Gefühl, wenn es so einen Schmerz hervorbringen kann? Wieso dauert es nicht einfach für immer an? Du willst es kontrollieren können, willst dieses Gefühl an dich binden... aus diesem Schmerz wird Angst und Verdruss. Du fängst an es zu erzwingen, verlernst es zu erkennen und hast du es erkannt, stoßt du es von dir.

Die Liebe... dieses Gefühl. Ist es also wirklich das schönste auf Erden? Ich bin eine von solchen Personen die diese Frage verneinen. Denn nichts hält ewig und der Schmerz ist zu groß, um ihn nochmal freiwillig riskieren zu wollen.

Berlin Berlin *sing* (ja nicht ganz der richtige Titel)

Ich war eine Woche in Berlin, Klassenfahrt (neeein nicht Abschlussfahrt bevor mich noch so viele fragen ob ich schon Schule beende). Ich will die nächste Zeit weder was von shoppen noch von ausgehen hören, denn eine Woche die volle Konzentration von beiden ist einfach zu viel des Guten. Auf jeden Fall könnte ich jetzt mit Leichtigkeit in einem Marathon mitmachen, denn diese Stadtführungen habens echt in sich gehabt.

Nun doch von Anfang an: laaaangeeeeee Anreise, die Berge verschwanden langsam und die Häuser wurden immer Höher, natürlich auch das Heimweh und die Sehnsucht nach bestimmten Menschen wurde größer und größer (ich bin kein Sensibelchen!!). Endlich angekommen, überrascht über so ein sauberes aber ziemlich verwirrendes Jugendhotel (jaha manche Wände werden noch lange an mich denken), sollte es dann beginnen. Halb 8 aufstehen, 8 Frühstück (ich werd mein Müsli vermissen) und um 9 ging es dann los zur Stadtführung. Ein einziges Rumgerenne, wobei meine geliebte Digicam fast dran glauben musste, weil die liebe Larissa erst nach der 3. Packung Batterien bemerkte, dass sie spezielle braucht um mehr als 2 Fotos schießen zu können ohne, dass der Akku leer wird. Ja ja Frauen und Technik, ich sehs mittlerweile ein. Jeden und jeden Tag Besichtigungen, mal bei Sonne mit kaltem Wind und mal bei Nieselregen mit kaltem Wind (und da hilft auch kein 3-Wetter-Taft mehr). Aber ich lebe noch und die Abende blieben uns ja auch noch: nach ausgiebigem H&M Shopping (JEDES MAL) und dem sogar streitfreiem Herrichten (bei einem 6-Mädels-Zimmer nicht selbstverständlich!!), gings auf die Piste. Meistens erst zielloses Umherirren bis sich etwas geeignetes oder das angegebene gefunden hat. Ganz stolz darf ich verkünden, dass ich während der ganzen Zeit nicht einen Tropfen Alkohol angerührt habe, da mich der Kater vom Sonntag doch noch in Erinnerung behielt. Unterm Strich kann man sagen, dass Berlin zwar brutal hässlich ist durch die ganzen "Kunstwerke" an den Hauswänden und den teils noch nicht restaurierten Gebäuden mitten drin, aber wenn man will, kann man seinen Spaß haben, auch wenn man seine Kniegelenke bei jedem Schritt nach der ersten Hälfte der Woche knacksen hört. Die Heimreise, die ich jeden Tag mehr ersehnt habe, kam dann auch endlich und Freitag um kurz nach 2 Nachts, gings dann ab nach Hause ins vertraute Bett. Doch ein paar Gedanken von den Eindrücken lassen mich immer noch nachdenken. Wir haben wirklich keine Ahnung, wir sehen es nicht jeden Tag, manche von uns sogar wohl nie im Leben, aber wenn man als 17 jährige einen fast gleichaltrigen mit einem Hund auf der Straße sitzen sieht, steigen zumindest mir die Tränen in die Augen. Es beweist mir mal wieder wie ungerecht diese Welt ist und wie machtlos man selbst dagegen ist. Doch sich selber Vorwürfe machen bringt rein gar nichts, vielleicht reicht es schon ein klein wenig, allein sich nur mal Gedanken da drüber zu machen und nicht die Augen davor zu verschließen. Schade, dass die meisten, die was dagegen tun könnten, das Glück haben die Macht dafür zu haben, die Augen zumachen. Unfassbar...

Was sein muss, muss eben sein ^^´´

Auf Wunsch vieler meiner Leser (*grins* wie sich das anhört) schreibe ich nach langem mal wieder irgendeinen Schmarrn hier rein.

Was ich natürlich zu aller erst anspreche, ist wohl der kommende Frühling. Ehrlich gesagt hätte ich schon längst die Hoffnung aufgegeben, dass er noch kommt. Aber tatsächlich... es wird wärmer. Morgens keine Minusgrade und ich laufe nicht mehr blau an *jubel*; wusste gar nicht mehr wie meine richtige Hautfarbe aussieht. Der Schnee schmilzt (was aber immer noch Wochen dauern wird bei den Bergen), das erste Grün ist zu sehen (und die toten Mäuse vom Herbst, die meine Katzen sich wohl als Vorrat angelegt hatten). Herrlich! Man steht schon mit einem ganz anderen Gefühl auf... ja ja die Frühlingsgefühle ^^ Obwohl man es sich schon zweimal überlegen muss, ob man das so mag, wenn man durch die Stadt geht und nur dumm grinsende Gesichter erblickt. Kein Schnee schaufeln mehr und die damit verbundenen Rückenschmerzen weil man es einfach nicht fertig bringt, mit 1.66m Körpergröße, Schnee über einen 5 Meter Berg zu befördern. Ich habs eingesehen: es geht nicht!!! Jeder hat so seine eigene Art sich auf den Frühling einzustellen: mein Freund z.B. ändert sich mir gegenüber voll und ganz und spielt nur noch mit meiner Erlaubnis wenn ich bei ihm bin (hört hört!!!). Und ich... nun ja ich höre so bestimmte Lieder aus der J-Pop Richtung und sehe einfach mal aus dem Fenster. Dann kann es schon mal passieren, dass es mich packt und ich durchs Zimmer tanze (irgendwie muss man ja fit bleiben Oô).

Der Nachteil an dieser Übergangsphase ist natürlich ganz offensichtlich: man hat das beklemmende Bedürfnis draußen zu sein und schon die Sommer üblichen Dinge, wie Lagerfeuer usw, zu unternehmen aber das geht ja noch nicht weil ich nicht glaube, dass Schnee brennen kann. Ziemliche Zwickmühle aber man ist ja nie zufrieden. Wenn der Frühling da ist, möchte man sofort den Sommer haben und wenn man vor Schweißausbrüchen kaum atmen kann, wünscht man sich wieder den Herbst, bis zu dem Augenblick wo das erste Blatt gegen dein Gesicht platscht und du den Winter mit dem weichen Schnee herbeisehnst. Grotesk... unfassbar!

Jaha ihr habt euch nicht verlesen: Tobi hat sich tatsächlich geändert und keiner kann es fassen ^^. Nachdem wir endlich mal unser Problem erkannt haben (hat ja lang genug gedauert), haben wir nun einen Mittelweg gefunden. Außerdem hab ich neben meinem Dad und ihm mal MEINEN Dickkopf durchgesetzt. Das Resultat: ich darf ab sofort bei Tobi über Nacht bleiben. So lässt es sich doch eigentlich ganz gut leben. Dazu kommt noch, dass ich zwei Wochen Osterferien hab und danach mit meiner Klasse eine Woche nach Berlin fahr. Unterm Strich drei Wochen keine Schule: Himmel auf Erden!!!